GUTE PERSPEKTIVEN FÜR KÖRNERMAIS
Körnermais ist nicht nur eine vielseitige Kulturpflanze, sondern auch ein wichtiger Bestandteil nachhaltiger Landwirtschaft. Durch seine Anpassungsfähigkeit kann er in verschiedenen Anbausystemen integriert werden. Darüber hinaus bietet der Anbau von Körnermais die Möglichkeit, die Biodiversität zu fördern, indem er Lebensräume für zahlreiche Nützlinge schafft. Die Verwendung von modernen Anbautechniken und nachhaltigen Praktiken kann die Erträge weiter steigern und gleichzeitig die Umwelt schonen. Lassen Sie uns gemeinsam innovative Lösungen entwickeln, um das Potenzial von Körnermais voll auszuschöpfen und die Landwirtschaft von morgen zu gestalten.
Körnermais als wertvolle Alternative für eine wirtschaftliche Fruchtfolgegestaltung
Körnermais bietet den Landwirten eine Reihe von Vorteilen, sowohl in ökonomischer als auch in ökologischer Hinsicht. Durch den Anbau von Körnermais kann ein Beitrag zu einer nachhaltigen Landwirtschaft und zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit geleistet werden.
Die wichtigsten Vorteile von Körnermais:
- Hohes Ertragsniveau bei einfacher Kulturführung (niedriger Behandlungsindex)
- Hohe bereinigte Marktleistung dank geringer Trocknungskosten und hervorragendem Dry down
- Wirtschaftlich attraktive Option, um getreideintensive Fruchtfolgen aufzulockern
- Kann Arbeitsspitzen im Herbst entzerren
- Sehr hohe N-Effizienz und gute Verwertung von organischem Dünger
- Optimales Fruchtfolgeelement zur Umsetzung der Düngeverordnung in roten Gebieten
- Gute Integration von Zwischenfrüchten
- Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und Beitrag zur Humusbildung, da die Pflanzenreste auf dem Boden verbleiben
Körnermais-Erträge in Ihrer Region
DIE RICHTGE SORTE NACH DEN FOLGENDEN KRITERIEN AUSWÄHLEN
Eine Körnermaissorte zeichnet sich – neben den allgemeinen Nutzungseigenschaften wie zügiger Jugendentwicklung, Kälte- und Trockenheitstoleranz sowie geringer Bestockungsneigung – durch folgende Merkmale aus:
- Hohes Ertragsniveau und hohe Ertragssicherheit
- Guter Dry down
- Optimale Druschfähigkeit
- Herausragende Standfestigkeit
- Geringe Anfälligkeit für Stängelfäule
- Hohe Ertragsstabilität
Als Grenzwert für die Druschreife gilt bei Körnermais eine Kornfeuchte von 35 %. Die Einlagerung der Assimilate in das Korn ist bei einer Kornfeuchte von 33 – 35 % abgeschlossen. Sorten mit einem guten Dry down garantieren eine trockene Ernte. Der Bruchkornanteil wird reduziert und die Trocknungskosten gesenkt.
Fragen zu unseren Sorten?
Haben Sie sich für eine Körnermaissorte entschieden, begleiten wir Sie gerne bei den nächsten Schritten. Finden Sie den Ansprechpartner für Ihre Region.
TECHNISCHE VORTEILE DES KÖRNERMAISANBAUS
Hohe Erträge und Effizienz
Körnermais ist eine ertragreiche, hocheffiziente C4-Kulturpflanze, die pro Hektar oft eine höhere Marktleistung erzielt als heimische C3-Getreidearten. In Deutschland liegen die Körnermaiserträge im Mittel bei 8–12 Tonnen pro Hektar, abhängig vom Standort und der Wasserversorgung. Durch eine standortangepasste Sortenwahl und den Einsatz moderner Anbautechniken wie Precision Farming ermöglicht Körnermais eine zielgenaue Nutzung von Betriebsmitteln bei gleichzeitig reduziertem Ressourcenverbrauch und geringerer Umweltbelastung.
Fruchtfolgemanagement
Körnermais ist eine attraktive und wirtschaftliche Option, um getreideintensive Fruchtfolgen aufzulockern. Der Anbau von Körnermais unterbricht Krankheitszyklen, reduziert den Krankheits- und Schädlingsdruck und lässt sich gut in Fruchtfolgen mit Zwischenfrüchten integrieren. Als Folgefrucht bieten sich Winterweizen oder eine Vielzahl von Sommerungen an. Als optimales Fruchtfolge-Element zur Umsetzung der Düngeverordnung in roten Gebieten weist Körnermais zudem eine sehr hohe Stickstoff-Effizienz und eine gute Verwertung von organischem Dünger auf.
Unkrautmanagement
Der Anbau von Körnermais ermöglicht eine effektive Bekämpfung von Problemunkräutern wie Ackerfuchsschwanz, Weidelgras, Quecken oder Trespen. Das breite Resistenzmanagement erlaubt die Kombination vielfältiger Herbizide mit mechanischen Bekämpfungsmethoden. Selbst bei hohem Unkrautdruck bleiben die Bestände sauber. Das trägt zu einem effizienteren und nachhaltigeren Unkrautmanagement bei.
Wirtschaftlichkeit
Körnermais bietet bei standort- und sortengerechter Bewirtschaftung ein hohes Maß an Ertragssicherheit und trägt durch seine hohe Marktleistung maßgeblich zur finanziellen Stabilität des Betriebs bei. Die vergleichsweise niedrigen Ausgaben für Pflanzenschutz sowie die hohe Nährstoffeffizienz kompensieren die Aufwendungen für das Saatgut und die Trocknung. Seine Stärke liegt in der optimalen Nutzung betrieblicher Ressourcen, was ihn zu einem leistungsstarken Partner in der Fruchtfolge macht
Anpassungsfähigkeit und Robustheit
Mais ist eine anpassungsfähige Kulturpflanze. Durch ihre C4-Photosynthese kann sie Sonnenlicht und Wasser besonders effizient verwerten. Das macht sie für Regionen mit hoher Einstrahlung prädestiniert. Aufgrund seiner spezifischen Biologie bietet Mais Vorteile im integrierten Pflanzenschutz, da er die Infektionsketten vieler Getreidekrankheiten unterbricht. Bei gezielter Sortenwahl ermöglicht dies eine deutliche Reduktion des Fungizidaufwands im Vergleich zu anderen Intensivkulturen.
Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten
Körnermais ist eine tragende Säule der Tierernährung; als hochenergetisches Futtermittel sichert er die Versorgung von Nutztieren mit essentiellen Nährstoffen und Stärke. In der Lebensmittelindustrie dient er als vielseitiger Rohstoff für die Gewinnung von Maisstärke und hochwertigem Maisöl sowie für die Herstellung glutenfreier Produkte. Darüber hinaus leistet Mais als regenerativer Energieträger – etwa bei der Bioethanolerzeugung – einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung und einer nachhaltigen Energieversorgung
BODEN- UND SAATBETTBEREITUNG - Schaffung einer guten Bodenstruktur und eines optimalen Saatbetts
Die Bodenbearbeitung sollte im Frühjahr erfolgen, sobald der Boden gut abgetrocknet ist. Bei zu nassem Boden ist es ratsam, auf eine Bearbeitung zu verzichten, um Verdichtungen zu vermeiden. Die Wahl des passenden Bodenbearbeitung-Verfahrens hängt von verschiedenen Faktoren ab: Dazu zählen die Bodenart, die Wetterbedingungen, die Vorfrucht, der Unkrautdruck, das Ziel der Bearbeitung und die betrieblichen Rahmenbedingungen. Der Pflug ermöglicht eine gründliche Bodenbearbeitung und effektive Unkrautbekämpfung. Grubber und Scheibenegge sind dagegen schonende Alternativen mit geringem Energieaufwand. Mulchsaatverfahren wie die Kreiselegge und der Zinkenrotor vereinen die Saatbettvorbereitung und die Aussaat in einem Arbeitsgang und fördern langfristig die Bodengesundheit.
Die Ziele der Bodenbearbeitung lassen sich in verschiedene Hauptpunkte unterteilen:
- Zerkleinerung und Einarbeitung der Ernterückstände
- Lockerung des Bodens
- Schaffung eines feinkrümeligen Saatbettes
- Förderung der Wasserinfiltration
- Unkraut- und Schädlingsbekämpfung
Saatbettbereitung
Die Saatbettbereitung ist ein entscheidender Schritt, um optimale Bedingungen für die Aussaat und das Keimen der Maiskörner zu schaffen. Der Boden sollte in der vorgesehenen Saattiefe (meist etwa 4–6 cm) locker und feinkrümelig, darunter aber ausreichend rückverfestigt sein, damit das Korn guten Bodenschluss und eine sichere Wasserversorgung hat. Bei Verdichtungen oder schwereren Böden kann zusätzlich eine tiefere Bodenbearbeitung bzw. Lockerung bis in etwa 20 cm Tiefe notwendig sein; diese Maßnahme gehört zur Grundbodenbearbeitung und sollte an die tatsächliche Boden Situation angepasst werden.
Maisaussaat
Die Qualität des Feldaufgangs ist entscheidend für den Produktionserfolg.
Der Ertrag von Mais wird wesentlich von der Qualität der Aussaat beeinflusst. Sie bestimmt die Pflanzenentwicklung, die Kolbenbildung und den Ertrag und damit die Anzahl der ertragsfähigen Pflanzen pro Quadratmeter (Bestandesdichte).
- Es sind folgende Kriterien zu beachten:
- Wahl des Saattermins – grundsätzlich gilt: „So früh wie möglich, so spät wie nötig“
- Optimale Bodentemperatur: 8 bis 10 °C – Der Boden muss warm, gut abgetrocknet und tragfähig sein
- Ablagetiefe je nach Bodenart zwischen 4 und 6 cm
- Reihenabstand: 50 – 80 cm
- Optimale Bestandesdichte: angepasst an die Ertragserwartungen und die Bodeneigenschaften – variiert zwischen 6 und 12 Pflanzen/m²
- Gleichmäßige und präzise Ablage des Saatguts
UNKRAUTMANAGEMENT
Die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Unkrautbekämpfung bei Körnermais
Der Ertrag von Mais wird wesentlich von der Qualität der Aussaat beeinflusst. Sie bestimmt die Pflanzenentwicklung, die Kolbenbildung und den Ertrag und damit die Anzahl der ertragsfähigen Pflanzen pro Quadratmeter (Bestandesdichte).
Konkurrenz – Wachsende Unkräuter konkurrieren mit dem Mais um Wasser, Nährstoffe und Sonnenlicht und haben erhebliche Auswirkungen auf die Ertragsleistung. Daher ist eine gezielte und frühzeitige Unkrautkontrolle entscheidend, um das Wachstum des Maises zu fördern und die Konkurrenz um Ressourcen zu minimieren.
Mechanische Unkrautbekämpfung – Eine standortangepasste Bodenbearbeitung vor der Aussaat kann dazu beitragen, den Unkrautbesatz zu reduzieren. Diese Methode sollte jedoch mit bodenschonenden Maßnahmen kombiniert werden.
Gewässerschutz – Beim Einsatz von Herbiziden muss auf den Schutz der Wasserressourcen geachtet werden.
Herbizid Resistenzen – Der übermäßige Einsatz bestimmter Herbizide kann zu Unkrautresistenzen führen, was die Bekämpfung erschwert.
Folgende Punkte sind bei der Herbizidwahl zu beachten:
- Vorhandene Unkrautarten
- Wirkungslücken der Herbizide
- Die vorgesehenen Anwendungsverfahren
- Mögliche Anwendungsbeschränkungen (Wasserschutzauflagen)
- Wirtschaftlichkeit
- Für Nachauflaufanwendungen auf mineralischen Böden sollten blatt- und bodenwirksame Produkte gewählt werden, um einerseits Unkräuter unabhängig von der Bodenfeuchte zu bekämpfen und andererseits noch auflaufende Unkräuter zu einem späteren Zeitpunkt zu erfassen. Gegebenenfalls können entsprechend wirksame Einzelmittel kombiniert werden.
- Auf unkrautreichen, humosen Standorten mit mehreren Keimwellen sollten blattaktive Herbizide eingesetzt werden. Hier bietet sich das Splitting-Verfahren mit reduzierten Aufwandmengen im frühen Entwicklungsstadium der Unkräuter bzw. Ungräser an.
Herbizideinsatz
Zur Unkrautbekämpfung in Mais kann eine Vielzahl von Herbiziden eingesetzt werden:
Terbuthylazin-haltige Herbizide: Diese Herbizide sind eine kosteneffiziente Option für breitblättrige Unkräuter und haben eine langanhaltende Wirkung, ihr Einsatz kann jedoch aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Wasserschutzes eingeschränkt sein.
Sulfonylharnstoffe-haltige Herbezide: Sie wirken in erster Linie auf Blätter und werden zur breiteren Unkrautbekämpfung mit anderen Herbiziden kombiniert. Einige haben eine unterdrückende Wirkung auf Quecken.
Triketone-haltige Herbezide: Eine weitere Gruppe von Herbiziden für die Bekämpfung von breitblättrigem Unkraut.
DÜNGEMASSNAHMEN
Mais hat einen hohen Nährstoffbedarf, insbesondere an Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Die optimale Düngung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. Bodentyp, Ertragserwartung, Vorfrucht und Witterung. Eine bedarfsgerechte Düngung ist wichtig, um hohe Erträge und eine gute Qualität zu erzielen.
Stickstoff
Stickstoff ein essentieller Nährstoff für das Pflanzenwachstum. Gleichzeitig hat die Höhe der N-Düngung auch einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit der Pflanzen und damit auf den Ertrag. Eine bedarfsgerechte N-Düngung ist daher immer anzustreben. Um die N-Versorgung zu optimieren, müssen sowohl der Nmin-Gehalt als auch die NNachlieferung im Vegetationsverlauf berücksichtigt werden. Der N-Bedarf von Körnermais liegt bei ca. 140 – 200 kg N/ha und muss je nach Ertragserwartung angepasst werden. Die Maispflanze ist in der Lage, Stickstoff in Form von Nitrat und Ammonium aufzunehmen. Den höchsten N-Bedarf hat der Mais vom 6-Blatt-Stadium bis zum Eintrocknen der Narbenfäden. In dieser Phase nimmt der Mais ca. 80 % der benötigten N-Menge auf.
Phosphat
Phosphat ist in erster Linie für eine gute Wurzelentwicklung verantwortlich und wichtig, um chemisch gebundene Energie in den verschiedensten Stoffwechselprozessen zu übertragen. Die Maispflanze zeigt vor allem unter kalten Bedingungen während der Jugendentwicklung ein schlechtes Aufnahmevermögen für Phosphat. Dies steht im Zusammenhang mit der relativ schwachen Wurzelentwicklung der Maispflanze in dieser Phase. In diesem Stadium ist eine Unterfußdüngung in Kombination mit einer Startgabe Stickstoff die beste Möglichkeit, eine ausreichende Phosphatversorgung zu gewährleisten. Auf Flächen mit mittlerer Versorgungsstufe wird eine Phosphatdüngung von 40 – 80 kg/ha P2O5 empfohlen. Bei hohen P-Gehalten im Boden kann die P-Düngung reduziert werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass das Phosphat pflanzenverfügbar sein muss.
Kalium
Kalium ist an der Aktivierung zahlreicher Enzyme des Pflanzenstoffwechsels beteiligt und beeinflusst die Bildung von Inhaltsstoffen und Kohlenhydraten. Der Nährstoff ist auch für die Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks in den Zellen und die Regulierung des Wasserhaushalts verantwortlich. Optimal mit Kalium versorgte Pflanzen können Trockenperioden viel besser überstehen. Die empfohlene Kaliumdüngung liegt bei 200 – 240 kg/ha K2O. Eine gute Kaliumversorgung erhöht die Standfestigkeit, die Resistenz gegen Stängelfäule und ist wichtig für die volle Kolbenentwicklung. Im Durchschnitt werden 240 kg K2O pro Hektar bis zum Fahnenaufgang aufgenommen.
Zur Ermittlung des Düngebedarfs muss auch die aktuelle Bodenanalyse berücksichtigt werden.
Magnesium
Magnesium ist der zentrale Baustein für die Chlorophyllbildung und daher sehr wichtig für die Photosyntheseleistung. Magnesium wird von der Maispflanze hauptsächlich vom Beginn des Reihenschlusses bis zur Blüte benötigt. In dieser Phase werden zwei Drittel des Gesamtbedarfs aufgenommen. Bei Magnesium wird eine Düngung von 40 – 70 kg/ha MgO empfohlen. Auf Böden mit normaler Magnesiumversorgung lässt sich der Magnesiumbedarf von Mais am einfachsten mit magnesiumhaltigen Mineraldüngern (z.B. Kornkali) und Kalk decken. Branntkalk oder Hüttenkalk enthält ca. 5 – 15 % MgO. Eine Düngung mit Gülle allein kann die Magnesiumversorgung nicht sicherstellen, da Gülle ein zu breites Kalium-Magnesium-Verhältnis von etwa 4:1 aufweist.
Schwefel
Die Schwefeldüngung ist ein wesentlicher Baustein für eine effiziente Stickstoffverwertung in der Pflanze. Die Stickstoffmengen, die ausgebracht werden dürfen, sind durch die strengeren Vorgaben der neuen Düngeverordnung
begrenzt. Deshalb ist es wichtiger denn je, dass der gedüngte Stickstoff von den Pflanzen gut verwertet werden kann. Dies lässt sich am einfachsten erreichen, indem man sofort pflanzenverfügbaren Sulfatschwefel düngt. Je nach Nährstoffbedarf werden 30 – 40 kg/ha S gedüngt Der Gesamtbedarf an Schwefel ist bei Mais in der Regel hoch. Dieser wird zwar größtenteils durch die Gülle gedeckt, aber der organisch gebundene Schwefel muss erst mineralisiert werden, bevor er von der Pflanze aufgenommen werden kann. Diese Mineralisierung wird von der Bodentemperatur beeinflusst. Aus diesem Grund wirkt der Schwefel aus dem Boden und aus der Gülle in der entscheidenden Phase der Jugendentwicklung zu spät. Unterfußdüngung mit mineralischem Schwefel. Zur Deckung des Startbedarfs junger Maispflanzen sind ca. 10kg Schwefel/ha ausreichend.
Ernte
Generell kann gesagt werden, dass die Wahl einer standortangepassten Sorte sowohl direkt über die Frühreife, das genetische Potenzial und die Krankheitstoleranz, als auch indirekt über Trockenstressanfälligkeit, Standfestigkeit und Dry down Verhalten Einfluss auf den Kornertrag und die Kornqualität hat.
Körnermais sollte so spät wie möglich geerntet werden, um eine optimale Trocknung der Körner auf dem Feld zu erreichen. Dies spart Trocknungskosten und erhöht die Wirtschaftlichkeit des Körnermaisanbaus
Allerdings muss der Landwirt vor der Ernte den Gesamtzustand des Bestandes, die herrschenden Witterungsbedingungen und die Höhe des Trocknungsaufwandes sorgfältig abwägen, damit das Erntegut möglichst lange ohne Qualitätsverlust auf dem Feld verbleiben kann.
Denn je später Körnermais geerntet wird, desto höher ist das Risiko eines Fusariumsbefalls.
In der Regel wird Körnermais mit einer Kornfeuchte zwischen 25 und 32 % gedroschen. Damit der Mais gut lagerfähig ist, muss das Erntegut unmittelbar nach der Ernte auf 14 % Restfeuchte getrocknet werden.










