Zweitfruchtanbau Mit Mais oder Sorghum

Zweitfruchtmais als Alternative für knappe Futterversorgung

Das Marktforschungsunternehmen kynetec in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Maiskomitee prognostiziert für die Aussaat 2026 einen Zuwachs der Zweitfruchtmaisanbaufläche in Deutschland. Als Hauptgrund für die positive Entwicklung sind die schlechten Futtererträge im vergangenen Jahr und die daraus resultierende Futterknappheit auf den Betrieben. So stehen viele Landwirte vor der Herausforderung, die Grundfuttervorräte aufzustocken. Eine wichtige Stellschraube, um die Futterproduktion pro Flächeneinheit zu maximieren, ist Zweitfruchtsystem.

Sorghum als zusätzliche bzw. ergänzende Alternativkultur im Zweitfruchtanbau

Sorghum gewinnt als Alternative zu Mais im Zweitfruchtanbau zunehmend an Bedeutung, da es zahlreiche Vorteile bietet, die es gerade in Zeiten des Klimawandels zu einer attraktiven Option machen. Einer der größten Vorteile von Sorghum ist seine ausgeprägte Trockenstresstoleranz. Im Vergleich zu Mais ist Sorghum wesentlich unempfindlicher gegenüber Trockenheit, was es ideal für Regionen mit begrenzter Wasserverfügbarkeit oder für den Anbau nach früh geernteten Hauptfrüchten macht, wenn die verbleibende Vegetationsperiode potenziell trockener ist. Dies ist ein entscheidender Vorteil, wenn man bedenkt, dass Trockenperioden aufgrund des Klimawandels immer häufiger auftreten.

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